Günzkofen/Adlkofen/Thann-Vater
Am Freitag des letzten Juli-Wochenendes machte sich die Jugendfeuerwehr Tiefenbach auf den Weg zum Jugendzeltplatz in Schützing am Chiemsee. Nach der Ankunft wurde die Hütte „Sepp“ bezogen und ein Pavillon aufgebaut, der bei dem wechselhaften Wetter gute Dienste leistete. Am Abend bereiteten alle gemeinsam ein leckeres Gyrosessen zu. Danach ließen die Gruppe den Tag gemütlich am Lagerfeuer ausklingen – natürlich durften dabei Marshmallows nicht fehlen.
Der Samstag begann leider mit Regen, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Nach dem Frühstück stand ein Ausflug ins Erlebnisbad Prienavera in Prien auf dem Programm. Dort konnten sich alle richtig austoben und das warme Wasser genießen. Zurück am Zeltplatz wurde gemeinsam gegrillt und der Abend gemütlich in der Hütte oder im Pavillon verbracht.

Obersüßbach. Am 19. Juli fand der alljährliche Kreisjugendfeuerwehrtag des Landkreises Landshuts statt. Dieses Mal bot er auf dem Sportgelände der Gemeinde Obersüßbach ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für rund 170 junge Feuerwehrleute im Alter zwischen 14 und 18 Jahren mit ihren Jugendwartinnen und Jugendwarten. Selbst die hochsommerlichen Temperaturen hielten die Teilnehmenden nicht davon ab, viel Spaß zu haben. Der Tag begann mit einer feierlichen Andacht, gehalten vom Feuerwehrpfarrer des Landkreises Tom Kratzer, der berührende Worte für die Jugendlichen fand. Die Musikgruppe Charisma umrahmte den Gottesdienst als ein besonderes musikalisches Highlight. Im Anschluss sprachen der Landrat Herr Peter Dreier, der Bürgermeister der Gemeinde Obersüßbach Herr Ostermayr und der Kreisbrandrat Rudi Englbrecht Begrüßungsworte, um die jungen Feuerwehrleute herzlich willkommen zu heißen und zu motivieren. Zur besonderen Überraschung erhielt danach der Jugendwart der Feuerwehr Obersüßbach Martin Ott eine besondere Auszeichnung für über 20 Jahre Jugendarbeit vom Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Karl Hahn überreicht.

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Delegierte aus ganz Bayern zu Gast in Essenbach
Essenbach. Feuerwehrdienst in Bayern wird überwiegend ehrenamtlich geleistet – etwa 319.000 der insgesamt 330.000 bayerischen Feuerwehrfrauen und -männer sind Ehrenamtliche. Der Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. (LFV Bayern) steht als Interessenvertretung in der Verantwortung sich im Netzwerk mit allen Beteiligten für gute Rahmenbedingungen für die bayerischen Feuerwehren einzusetzen.
Am vergangenen Freitag und Samstag wurden zum 32. Mal rund 500 Feuerwehrführungskräfte aus ganz Bayern und Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und weiteren Verbänden zur Landesverbandsversammlung des LFV Bayern in Essenbach (Landkreis Landshut) erwartet. Die Landesverbandsversammlung ist das wichtigste Organ des LFV Bayern: zusammen mit dem Landesverbandsausschuss und dem Landesverbandsvorstand gehört sie zu den drei beschließenden Organen des rund 960.000 Mitglieder umfassenden Verbandes.
Weiterlesen: 32. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverband Bayern abgehalten
Vilsbiburg. Kürzlich fand die monatliche Zugübung der Feuerwehr Vilsbiburg statt. Angenommen wurde ein schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Elektrofahrzeugs in einer engen Siedlungsstraße. Zahlreiche Verletzte mussten dabei gerettet und versorgt werden.
Als Szenario wurde ein schwerer Verkehrsunfall im Almweg angenommen. Dabei erfasste der Lenker eines VW zunächst einen Fußgänger beim Überqueren der Siedlungsstraße, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Skoda, in welchen gerade drei Personen eingestiegen sind. Dieses Fahrzeug wurde gegen einen weiteren geparkten Wagen gedrückt, dazwischen eine Person eingeklemmt.
Weiterlesen: 7 Verletzte nach schwerem Verkehrsunfall Feuerwehr übt für den Ernstfall
Vor kurzem hat eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Tiefenbach die Leistungsprüfung Wasser – in der Variante Innenangriff mit Atemschutz erfolgreich abgelegt. Nach einer Woche intensiver Ausbildung traten 9 Kameradinnen und Kameraden zur Prüfungsabnahme durch die Schiedsrichter Otto Weber, Florian Baumann und Bernhard Reithmayer an. Nachdem die Gruppenführerin Sandra Brieller ihren schriftlichen Fragebogen ausgefüllt hatte und die erforderlichen Zusatzaufgaben durch die Teilnehmer ausgeführt worden sind, mussten noch verschiedene Knoten und Stiche innerhalb einer bestimmten Zeit sicher und fehlerfrei ausgeführt werden. Anschließend wurde unter den kritischen Augen der drei Schiedsrichter ein Löschaufbau mit Einsatz von Atemschutzgeräten unter der vorgegebenen Zeit von 300 Sekunden durchgeführt.
Weiterlesen: Freiwillige Feuerwehr Tiefenbach legte Leistungsprüfung ab
Weiterlesen: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verletzt
Dichter Rauch war mehrmals vom 13. bis 17. Mai 2025 in Wörth über dem Gelände der Isarhalle zu erkennen. Die Ursache war hier der Brandübungscontainer des Landesfeuerwehrverband Bayern e.V., welcher der Kreisbrandinspektion Landshut wieder zugewiesen wurde. Die Firma Dräger betreibt den, vom Freistaat Bayern finanzierten Container, der in Zusammenarbeit von den Ausbildern der Firma "Red Line Solution" betrieben wird. In dieser Woche konnten wieder 56 Atemschutzgeräteträger (16x BBZ Nord, 28x BBZ Mitte, 12x BBZ Süd) hervorragend ausgebildet werden.
Im Rahmen der Ausbildung ging ein theoretischer Unterricht voraus, in dem die Brandverläufe aufgezeigt werden und welchen Möglichkeiten des Löschens hier effektiv sind. Weiter gehen die Ausbilder auf die richtige Einsatzkleidung ein und welche Einflüsse hier negativ einwirken können. Anschließend wurde der Brandcontainer mit Holzplatten bestückt was ungefähr der Größe eines Kleiderschranks entspricht. Nach der erfolgten Unterweisung in den Ablauf und vor allem in die Sicherheitsregeln wurde der Durchgang gestartet und die Teilnehmer konnten den Brandverlauf beginnend vom Entstehungsbrand über das Austreten von Pyrolysegasen bis hin zur Rauchdurchzündung.
20 Feuerwehranwärterinnen und -anwärter aus dem Brandbezirk XI haben Mitte April ihre Prüfung zum MTA Basismodul erfolgreich abgeschlossen. An insgesamt 21 Abend- und Samstagsterminen erlernten die Teilnehmer/-innen die Grundtätigkeiten der Feuerwehr in der Theorie und Praxis.
Vom wirkungsvollen Einsatz der Löschmittel bei einem Brand, über die Erste Hilfe und den sicheren Umgang mit dem Funk, ist hier viel gefordert. Die Teilnehmer/-innen und die Ausbilder/-innen kommen aus den unterschiedlichen Feuerwehren des Brandbezirks XI: FF Högldorf, FF Inkofen, FF Münster, FF Niedereulenbach, FF Oberhatzkofen, FF Oberotterbach, FF Oberroning, FF Pattendorf, FF Pfeffendorf, FF Rottenburg und FF Unterlauterbach.
Die gemeinsame Ausbildung fördert schon früh den Zusammenhalt zwischen den Wehren und zeigt deren verschiedene Fähigkeiten und Gerätschaften auf.
Vom 17.03 - 25.03.2025 fand ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren im Brandbezirk Mitte bei der Feuerwehr Piflas statt. 23 Teilnehmer - darunter vier Feuerwehrfrauen - absolvierten den Lehrgang mit Erfolg.
Atemschutzgeräte werden immer dann eingesetzt, wenn giftige Gase, z.B. Brandrauch, das ungeschützte Vorgehen unmöglich machen. Die Feuerwehrleute wurden in den Theoriestunden auf einen der "anspruchsvollsten Jobs in der Feuerwehr" vorbereitet, bevor sich Übungen am Gerät anschlossen. Der aktuelle Lehrgang wurde mit dem bereits im Herbst erprobten praxisnahen Schulungskonzept durchgeführt.
Weiterlesen: Weiterer Atemschutzlehrgang im BBZ Mitte durchgeführt
Am Fr. 21.03.2025, gegen 15 Uhr, bemerkten Passanten Rauch, der aus der Asyl-Unterkunft in der Fraunhoferstraße in Vilsbiburg aufstieg und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Als die Rettungskräfte eintrafen brannte das Gebäude, in dem derzeit 57 Flüchtlinge untergebracht sind, im hinteren Teil über beide Stockwerke.
Die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befindlichen 24 Personen hatten sich glücklicherweise bereits in Sicherheit gebracht. Alle anderen Bewohner waren zum Unglückzeitpunkt nicht zuhause. Die Feuerwehr war mit starken Kräften vor Ort und konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Nach ersten Feststellungen war der Brand in einem Zimmer im Erdgeschoss ausgebrochen und hatte dann schnell auf die benachbarten Zimmer und die obere Etage übergegriffen. Die Polizei Vilsbiburg hat mit der Kriminalpolizei Landshut die Ermittlungen aufgenommen und erste Zeugen vernommen Zur Brandursache sind derzeit noch keine Angaben möglich.
Spannende Fachvorträge für die Ehrenamtlichen
Feuerwehrabendsymposium füllt Ergoldinger Bürgersaal
Zum Feuerwehrabendsymposium lud der Kreisfeuerwehrverband Landshut mitte Februar in den Ergoldinger Bürgersaal ein. Vorsitzender Karl Hahn konnte zwei hochkarätige Referenten gewinnen, die den Angehörigen der Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus dem Landkreis und der Stadt spannende und aufschlussreiche Fachvorträge präsentierten, um auch für die Zukunft gerüstet zu sein. Dass das Interesse an der Veranstaltung groß war, zeigte der vollbesetzte Bürgersaal eindrucksvoll auf.
Nachdem Hahn die Grußworte gesprochen hatte, übergab er das Wort an den Moderator des Abends, Philipp Schneider, bekannt aus der Fernsehserie „Dahoam is Dahoam“. Schneider, selbst aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Ast und der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, führte die Gäste durch den Abend.
Brandamtsrat Maximilian Schmöller von der Berufsfeuerwehr München brachte einen Vortrag zum Thema „Herausforderung der Brandbekämpfung im Holzbau“ mit.
Anfang Februar fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Tiefenbach eine Dienstversammlung der aktiven Mitglieder und Feuerwehranwärter ab 16 Jahren mit Neuwahlen der Kommandanten statt. Der bisherige stellvertretende Kommandant Bernhard Reithmayer begrüßte die Mitglieder und nahm kurz eine Belehrung über die Verschwiegenheitspflicht von ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden vor. Anschließend bedankten er und Vorstand Stefan Heimberger sich mit einem Geschenk bei Florian Baumann, der aus persönlichen Gründen zum Jahreswechsel als Kommandant zurückgetreten ist, für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.
Am vergangenen Freitag stellten sich zehn Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eching der Abschlussprüfung zur modularen Truppausbildung, kurz MTA. Die MTA besteht aus einem Basismodul, welches die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten im Feuerwehrdienst beinhaltet, einem Ausbildungs- und Übungsdienst, in dem in 40 Stunden die spezifische Ausrüstung der jeweiligen Ortsfeuerwehr beübt wird und einem Abschlussmodul. Das Abschlussmodul endet in der Truppführerqualifikation und beinhaltet eine Sprechfunker-Ausbildung und eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Des Weiteren wird z. B. Einsatztaktik, Sichern gegen Absturz, Erkennen und Reagieren auf Gefahrensituationen und der Umgang mit Gefahrstoffen gelehrt.
Weiterlesen: Zehn neue Truppführer bei der FF Eching ausgebildet
Im Oktober fand ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren im Brandbezirk Mitte bei der Feuerwehr Piflas statt. Neunzehn Teilnehmer - darunter zwei Feuerwehrfrauen - absolvierten den Lehrgang mit Erfolg.
Atemschutzgeräte werden immer dann eingesetzt, wenn giftige Gase, z.B. Rauch, das ungeschützte Vorgehen unmöglich machen. Die Feuerwehrleute wurden in 25 Stunden Theorieunterricht auf den "anspruchsvollsten Job in der Feuerwehr", so Kreisbrandmeister (KBM) Florian Kleber, vorbereitet. Der aktuelle Lehrgang wurde mit einem neuen praxisnahen Schulungskonzept durchgeführt.