Bayerbach. Gekleidet in der neuen Schutzausrüstung und bestens vorbereitet von Kommandant Alexander Horn absolvierten zwei Gruppen der Bayerbacher Feuerwehr das Leistungsabzeichen Wasser. Unter den kritischen Augen der Schiedsrichter Jörg Schweigert, KBM Josef Neß und KBI Günter Deller musste die erste Gruppe einen Außenangriff, die zweite Gruppe einen Innenangriff mit Atemschutz abarbeiten. „Das waren zwei gute Prüfungen“, gratulierten die Schiedsrichter den beiden Gruppen, „ein paar Fehler waren da, aber die könnt ihr ausbügeln.“
Zwei Drohnen für den Landkreis Landshut in Dienst gestellt.
Die Suche nach Vermissten, das Auffinden von Glutnestern oder die Erkundung von Einsatzstellen: Die Hilfeleistungsorganisationen im Landkreis Landshut erhalten in Zukunft Unterstützung aus der Luft. Ende August wurden zwei Drohnen in den Dienst gestellt – beschafft wurden die hochauflösenden Hightech-Geräte mit Mitteln des Katastrophenschutzes des Landkreises Landshut.
Für den Einsatz der Drohnen wurde eine eigene Katastrophenschutz-Einheit aufgestellt, die sich „UG-Drohne Landshut-Land“ nennt. Die rund 30 Einsatzkräfte – überwiegend Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus allen Teilen des Landkreises Landshut – haben sich innerhalb von sechs Wochen in zahlreichen Übungs- und Fortbildungsstunden in diesem Bereich intensiv geschult und den nötigen „Drohnen-Führerschein“ erworben. Die Gruppe leiten wird Florian Hadersbeck mit seinem Stellvertreter Stefan Bach.
Vor kurzen fand am Gerätehaus der Feuerwehr Schmatzhausen - Egg die Abschlussprüfung des MTA Ausbildungs- und Übungsmoduls statt. Vorausgegangen war eine 40-stündige praktische und theoretische Ausbildung der Wehrleute, welche durch Kommandanten Martin Gurschke durchgeführt wurde. Hier wurden in zahlreichen Ausbildungseinheiten die Handgriffe und das Wissen vertieft, um im Einsatzfall qualifizierte Hilfe leisten zu können. Die Prüfung bestand aus Trupp- und Gruppenaufgaben und einen Theoretischen Teil. So musste z.B. ein Hubschrauberlandeplatz abgesichert werden oder eine Lageerkundung durchgeführt werden.
Velden/Vils. Vergangenen Freitag legte eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Velden/Vils vor Kreisbrandinspektor Manfred Rieder sowie den Kreisbrandmeistern Fabian Gillhuber und Alfred Metzka das Leistungsabzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz" mit Erfolg ab. Dabei musste die Gruppe, welche von Gruppenführer und stellvertretendem Kommandant Markus Zankl ausgebildet wurde, neben Knoten und Stichen auch den korrekten Aufbau einer Löschwasserversorgung mit Brandbekämpfung in einem vorgegebenen Zeitfenster erfüllen. Dies gelang der Gruppe problemlos, sodass Kreisbrandmeister Gillhuber bei der anschließenden Verleihung der Abzeichen ein großes Lob aussprechen und sich bei allen für die erbrachte Leistung bedanken konnte. Kommandant Sebastian Böckl nahm sich für die Abnahme des Abzeichens ebenfalls Zeit und bedankte sich bei seinen Kameraden für das großartige Engagement. Während Markus Zankl die Stufe Gold-Grün ablegte, erhielten Christoph Zeiser, Christoph Hartinger, Andreas Gschaider und Alexander Sproß Gold verliehen. Lucas Holzmann und Dominik Dörr erlangten Silber, Fabian Heckel legte sein erstes Abzeichen in der Stufe Bronze ab. Bei einer gemeinsamen Brotzeit klang der Abend im Veldener Gerätehaus aus.
Foto: FF Velden/Vils
Text: Dominik Götz
Die Feuerwehr Tiefenbach hat sich heuer wieder mit tatkräftiger Unterstützung der Jugendfeuerwehr am jährlichen Ferienprogramm der Gemeinde beteiligt.
Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr haben für die 17 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren wieder spannende und abwechslungsreiche Spiele und Aufgaben vorbereitet.
Die Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt und konnten bei den einzelnen Stationen fleißig Punkte sammeln. Bei "Blinde Kuh" mussten die Kinder mit verbundenen Augen über Funkanweisungen einen Feuerlöscher finden. Beim Wasserball war Teamwork gefragt und beim Schlauchkegeln ein bisschen Kraft und Zielgenauigkeit. Die Tennisbälle mit der Kübelspritze von den Pylonen herunterspritzen machte allen Kindern wieder besonders viel Freude.
Am Samstag, den 06. August wurde am Bahnhof in Neufahrn eine Großübung zum Thema "Großschadenslage Bahn", landkreisübergreifend mit diversen Feuerwehren, Rettungsdienstorganisationen, Polizei sowie der Deutschen Bahn durchgeführt.
Unter der federführenden Planung des stv. Kommandanten der FF Neufahrn (Armin Linhart), dem Kreisbrandinspektor des Brandbezirks Nord (Johann Haller) sowie einem Lokführer der Deutschen Bahn im Dienste der FF Neufahrn wurde ein Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Zug im Einfahrtsbereich des Neufahrner Bahnhofs mit anschließender Rauchentwicklung in einem Waggon des betreffenden Zug dargestellt.
Der Atemschutzbewerb findet am 08.10.2022 in Osterhofen, Lkrs. Deggendorf statt.
Teilnehmerzahl ist gesamt auf 100 Trupps begrenzt, es zählt hier die Reihenfolge der Anmeldungseingänge
Anmeldung bis zum 18.09.2022 an
Auch für den Herbstdurchgang gilt wie bereits bei der Abnahme in Gold:
Bei der Teilnahme am ALSB in Bronze/Silber entfallen laut Richtlinie für das Jahr 2022 folgende Bestimmungen:
- Voraussetzung ALSB in Bronze „Die Gruppe im Löscheinsatz“ Abzeichen in Bronze
- Voraussetzung ALSB in Silber „Die Gruppe im Löscheinsatz“ Abzeichen in Silber
am Samstag den 23.07.2022 fand am Sportplatz in Bonbruck der Kreisjugendfeuerwehrtag 2022 statt, bei dem unter anderem ca. 100 Jugendliche das Bayerische Jugendleistungsabzeichen ablegten.
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Um mit dem technischen Fortschritt mithalten und den hohen Ausbildungsstand weiter verbessern zu können, nahmen 20 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Tiefenbach, Buch a. E., Niederkam und Viecht am 16.07.2022 an einem Schulungssamstag der Firma WEBER RESCUE Systems mit dem Thema „Patientengerechte Unfallrettung“ teil. Pünktlich um 8.00 Uhr konnten uns die Ausbilder Albert Kreutmayr und Christoph Iraschko im Schulungsraum der Feuerwehr Tiefenbach begrüßen. Im ersten Teil wurden die Grundlagen und Standard-Einsatz-Regeln der Sicherung, Lageerkundung, Erstöffnung, Versorgungsöffnung und Befreiungsöffnung sowie die Folgearbeiten theoretisch behandelt.
Weiterlesen: Feuerwehr übt mit schwerem Gerät: Weber Rescue Seminar
Bodenkirchen. Bei traumhaftem Sommerwetter konnte kürzlich der neue Mannschaftstransportwagen (MTW) der Freiwilligen Feuerwehr von Bürgermeisterin Monika Maier und Pfarrer Dr. Cyprian Anyanwu eingeweiht werden. Nach Ansprachen, Segnung und Schlüsselübergabe durfte eine Probefahrt mit den geladenen Ehrengästen aus Kreisbrandinspektion und Kommune nicht fehlen.
Eingangs begrüßte der erste Vorsitzende Florian Ferwagner die anwesenden Ehrengäste, unter Ihnen Bürgermeisterin Monika Maier, zweiter Bürgermeister Erwin Fußeder, Ehrenvorstand Josef Schleibinger, Kreisbrandinspektor Manfred Rieder, Kreisbrandmeister Florian Klement und Alfred Metzka, sowie die Vertreter der Patenfeuerwehr Haunzenbergersöll und anwesende Gemeinderäte.
In Ihrer Ansprache ging Bürgermeisterin Monika Maier auf die Notwendigkeit des Fahrzeugs ein und bedankte sich auch bei den Verantwortlichen für die aufgebrachte Geduld, da zunächst andere Investitionen im Feuerwehrbereich in der Gemeinde Vorrang hatten. Dennoch hat sich das lange Warten gelohnt um nun mit dem neuen Fahrzeug für die kommenden Aufgaben und Einsatzarten wieder bestens ausgerüstet zu sein.
Weiterlesen: Fahrzeugweihe des Mannschaftstransportwagen bei der Feuerwehr Bodenkirchen
Günzkofen. Kürzlich absolvierten zwei Gruppen der Feuerwehr Günzkofen die Leistungsprüfung Wasser. Bürgermeisterin Rosa-Maria Maurer gratulierte den erfolgreichen Feuerwehrleuten. Kreisbrandmeister Josef Neß übergab die Abzeichen für die Uniformen der Feuerwehrleute.
Angetreten vor dem Fahrzeug steht die Feuerwehrgruppe in Reih und Glied auf dem Übungsplatz, als der Gruppenführer seine Aufgaben verteilt. Plötzlich laufen alle 9 Feuerwehrleute in verschiedene Richtungen, Motorenlärm dröhnt und "Wasser marsch" tönt es über den Platz. Jeder der Frauen und Männer kennt seine Aufgabe und seinen Platz, um die gestellte Herausforderung zu meistern: In knapp 3 Minuten bauen sie eine Wassserversorgung vom Hydranten auf, setzen einen Verteiler und löschen aus drei Strahlrohren den angenommenen Brand. Abschließend wird die Leistung von den Schiedsrichtern der Kreisbrandinspektion bewertet und entschieden, ob die Prüfung erfolgreich war.
Aufgrund der zahlreichen Unwettereinsätze im vergangenen Jahr hat die Gemeinde Tiefenbach für die Feuerwehren Ast, Mittergolding, Tiefenbach und Zweikirchen jeweils einen leistungsstarken Wassersauger beschafft. Vor kurzem hat Bürgermeisterin Birgit Gatz die Wassersauger zusammen mit Kreisbrandmeister Florian Baumann an die Kommandanten Armin Knapp, Matthias Zöttl, Bernhard Reithmayer und Roland Talmon-Gros übergeben. Da die Wassersauger mit C-Kupplungen am Behälter für Feuerwehrschläuche ausgestattet und zum Abpumpen von Wasser nach Hochwasser, Überschwemmung, Brandsanierung und Leitungsschäden sowie für andere Reinigungsaufgaben konzipiert worden sind, sind die Feuerwehren der Gemeinde Tiefenbach für Einsätze dieser Art künftig besser gerüstet.
Text und Bilder: Feuerwehr Tiefenbach
Bei bestem Wetter mit strahlend blauem Himmel wurde am 03.07.2022 dem neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 20 der Freiwilligen Feuerwehr Tiefenbach der kirchliche Segen erteilt. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Tiefenbach sowie die Ehrengäste und die Ortsfeuerwehren der Gemeinde trafen sich am Feuerwehrgerätehaus, wo das festlich geschmückte Fahrzeug ergreifend präsentiert und anschließend durch Diakon i. R. Andreas Maier gesegnet wurde.
Nach ihrem Grußwort wurde das HLF 20 durch Bürgermeisterin Birgit Gatz mit einem symbolischen Schlüssel der Firma Rosenbauer an die Kommandanten Florian Baumann und Bernhard Reithmayer übergeben. Bürgermeisterin Birgit Gatz bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bei der Fahrzeugbeschaffung und war stolz auf das neue Fahrzeug, das für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Tiefenbach und all derer, die auf den umliegenden Straßen unterwegs sind, eingesetzt wird.
Dichter Rauch war mehrmals vom 12.-16. Juli in Wörth an der Isar über dem Gelände der Isarhalle zu erkennen. Die Ursache war hier der Brandübungscontainer des Landesfeuerwehrverband Bayern e.V., welcher der Kreisbrandinspektion Landshut wieder zugewiesen wurde. Die Firma Dräger aus Lübeck betreibt in Zusammenarbeit mit Ausbildern der Werkfeuerwehr ZF in Schweinfurt diesen Container und bereits zum fünften Male konnten 26 Atemschutzgeräteträger, welche aus den Feuerwehren des gesamten Landkreises kamen, diese Zusatzausbildung erhalten.
Im Rahmen der Ausbildung ging ein theoretischer Unterricht voraus, in dem die Brandverläufe aufgezeigt werden und welchen Möglichkeiten des Löschens hier effektiv sind. Weiter gehen die Ausbilder auf die richtige Einsatzkleidung ein und welche Einflüsse hier negativ einwirken können.
Weiterlesen: Training für Atemschutzgeräteträger im Brandcontainer
Extremhitze, Trockenheit und Wind
Feuerwehrexperten warnen vor katastrophalen Bränden in der Vegetation!
Die Gefahr riesiger Vegetationsbrände in Deutschland und anderen europäischen Ländern wird immer größer. Nach Einschätzung von Feuerwehrexperten wird insbesondere die Kombination aus hohen Temperaturen, großen Trockenheit und starken Winden die Lage in den nächsten Tagen weiter verschärfen. Für die kommende Woche haben die Meteorologen für weite Teile Deutschlands Temperaturen von deutlich mehr als 30 Grad und Windgeschwindigkeiten in Böen bis zur Stärke 6 vorhergesagt.
„Es ist zu befürchten, dass die Situation noch gefährlicher werden könnte als im Katastrophenjahr 2018“, sagt Dr. Ulrich Cimolino, Vorsitzender des Arbeitskreises Waldbrand im Deutschen Feuerwehrverband (DFV) und Vegetationsbrandexperte der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb). „Damals verursachten Waldbrände und Dürre allein in Europa Schäden von 3,9 Milliarden Dollar.“ Als besonders dramatisch sieht Cimolino die Langfristvorhersage, wonach die kritische Wetterlage mit relativ hohen Temperaturen und viel zu großer Trockenheit noch bis in den August anhalten werde.
Weiterlesen: Pressemitteilung 15-2022 der vfdb - Waldbrandgefahr