Aktuelles aus den Fachbereichen - Fachbereich 1 Fahrzeuge, Geräte, Ausrüstung, Dienstkleidung, Atemschutz
Schwimmsauger für die Feuerwehren im Landkreis Landshut
Die Versicherungskammer Bayern sowie die lokalen Versicherungsbüros unterstützt seit mehreren Jahren die bayerischen Feuerwehren mit der Bereitstellung moderner Flachsauger. Diese Geräte –
häufig auch als Schwimmsauger bezeichnet – stellen eine wertvolle Ergänzung der Pumpenausrüstung dar und erweitern die Einsatzmöglichkeiten der Wehren insbesondere bei sehr niedrigen Wasserständen.
Vielseitig einsetzbar bei minimalem Wasserstand
Ein Flachsauger kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn große Wassermengen gefördert werden müssen, der Wasserstand jedoch nur wenige Zentimeter beträgt. Während ein herkömmlicher Saugkorb in der Regel mindestens 30 cm Wasser benötigt, arbeitet ein Schwimmsauger bereits zuverlässig ab etwa 5 cm. Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile:
- Brandeinsätze: nahezu vollständige Entnahme von Löschwasser aus mobilen Löschwasserbehältern, seichten Löschweihern oder kleineren Bachläufen.
- Technische Hilfeleistung: effizientes Auspumpen überfluteter Keller nach Starkregen- oder Hochwasserereignissen.
- Saubere Wasserentnahme: Da das Wasser direkt an der Oberfläche angesaugt wird, wird der Gewässergrund kaum aufgewirbelt – das Löschwasser bleibt klarer und die Pumpentechnik wird weniger belastet.
Erfolgreiche Teilnahme am Wissenstest 2025: Jugend beweist sich im Verhalten bei Notfällen
Der Wissenstest 2025 der Jugendfeuerwehren stand ganz im Zeichen des Themas „Verhalten bei Notfällen“ und wurde von den jugendlichen Feuerwehranwärterinnen und -anwärtern mit großem Engagement und Erfolg absolviert. An insgesamt 12 Abnahmeterminen stellten sich 380 Jugendliche aus 47 Jugendfeuerwehren der Prüfung. Wie jedes Jahr gliederte sich der Wissenstest in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Zunächst mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Fachwissen unter Beweis stellen, bevor es an die praktischen Aufgaben ging, die je nach Stufe unterschiedliche Schwerpunkte hatten.
Verbandsversammlung 2025
Knapp 200 Delegierte aus allen Landkreisfeuerwehren haben sich am Donnerstagabend den 19.11.2025 in Hinterskirchen zu ihrer Verbandsversammlung getroffen. Ehrungen wurden dabei vorgenommen.
Mit einem Mitgliedsstand von 6.943 Aktiven (entspricht einem Plus von 27 zum Vorjahr) sei der Kreisfeuerwehrverband Landshut nach wie vor der größte seiner Art in ganz Niederbayern, sagte der Vorsitzende Karl Hahn. „Die Position verteidigen wir jetzt schon seit einigen Jahren, was uns sehr stolz macht.“ Zum Verband gehören 148 freiwillige Feuerwehren, 154 Feuerwehrvereine und eine Werkfeuerwehr. Sieben weitere Feuerwehren seien heuer dem Verwaltungsprogramm MP-Feuer Team beigetreten, fünf wieder aus. Aktuell würden 100 Feuerwehren sowie 21 Feuerwehrsachbearbeiter in den Rathäusern es nutzen. Über 9.500 Einsätze und über 6.700 Übungen wurden 2025 eingepflegt.
Rund um die Uhr einsatzbereit
Am letzten Oktober-Wochenende fand die 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Tiefenbach statt. Die Nachwuchseinsatzkräfte bereiteten sich auf den heurigen Wissenstest zu dem Thema „Verhalten im Notfall“ vor und wurden zu insgesamt neun Einsatzübungen alarmiert. Gleich nach der Wachaufstellung im Feuerwehrhaus mussten ein Baum auf dem Radweg beseitigt und ein verletzter Fahrradfahrer versorgt werden. Am Vormittag stellte Lorenz Hepers mit seinem Diensthund Leo die Arbeit als Hundeführer im Polizeidienst vor. Im Laufe des Wochenendes wurde die Jugendfeuerwehr zu drei Defi-Zubringer-Einsätzen und einer Wohnungsöffnung alarmiert. Außerdem wurde noch ein Hund aus dem Isarkanal gerettet und gleichzeitig eine gestürzte Person auf dem Damm erstversorgt. Zwei Kollegen vom Rettungsdienst beteiligten sich am Samstagnachmittag an den Ausbildungseinheiten und Einsatzübungen mit einem Rettungswagen vom Bayerischen Roten Kreuz.
Atemschutzausbildung im Landkreis - BBZ Mitte
Im Oktober 2025 fand ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren im Brandbezirk Mitte bei der Feuerwehr Piflas statt. Insgesamt 15 Teilnehmer haben den mittlerweile 73. Atemschutzgeräteträgerlehrgang im Landkreis erfolgreich abgeschlossen. Bei der Ausbildung wurde fundierte Theorie mit praxisnahen Übungseinheiten verbunden.
Atemschutzgeräte werden immer dann eingesetzt, wenn giftige Gase, z.B. Brandrauch, das ungeschützte Vorgehen unmöglich machen. Die Feuerwehrleute wurden in den Theoriestunden auf einen der "anspruchsvollsten Jobs in der Feuerwehr" vorbereitet, bevor sich Übungen am Gerät anschlossen.
Inhaltlich reichte das Spektrum von der Physiologie der Atmung über die Grundlagen der Atemschutztechnik und Einsatzgrundsätze bis hin zu Strahlrohrtraining, Gewöhnung an das 15 kg schwere Atemschutzgerät, dem Absuchen von Räumen, Atemschutz-Notfalltraining und professionellem Schlauchmanagement. An einem Tag stand zudem der Besuch der Atemschutzübungsanlage der Stadt Landshut auf dem Programm – alle Teilnehmenden absolvierten die Stationen erfolgreich.
Feuerwehr-Grundausbildung erfolgreich absolviert - 17 neue Feuerwehrleute dürfen nun ausrücken
Günzkofen/Adlkofen/Thann-Vater
